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Über
mich
| Ja, ich verdanke dem Internet
sehr viel. |
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Dieses aufregende Medium erlaubt mir eine Lebensform, die
vor wenigen Jahren noch undenkbar schien: Ich lebe meist in
einem kleinen Dorf auf einer wunderschönen
Insel mitten im Atlantik. Der Blick
von meinem Schreibtisch zeigt zwischen Palmen und Kakteen
das malerische Valle
Gran Rey.
Eine andere Welt.
Doch dank Web, Mail und Netzwerken bin ich als Trainer und Berater in Deutschland
ebenso präsent, als hätte ich mein Büro in
München oder Nürnberg. Telefon und schnelle Flugverbindungen
besorgen den Rest. |
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| Faszination Internet |
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Wie es dazu kam?
Anfang der 90er Jahre hatte ich als TV-Redakteur
für den Bayerischen Rundfunk meine ersten Kontakte mit Online-Diensten und Internet,
zunächst nur zur Recherche in Pressearchiven und
Datenbanken, dann folgten die ersten Homepage-Basteleien.
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| Zu einer Zeit, als mein TV-Sender noch
nicht an das neue Medium dachte ("Brauchen wir
nicht, wir haben Videotext!"), reservierte ich
die www.ard.de
und entwickelte TV-Sendungen zum Thema. Später betreute
ich als Projektmanager Internet-Großprojekte für
ARD
und BR
(Olympia, Wahlen, ...).
Seit einigen Jahren berate und trainiere ich Medienbetrieb nun zur Frage, wie sie den Wandel in die crossmediale Medienlandschaft erfolgreich gestalten können.
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| Journalist aus Leidenschaft
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Ich bin Journalist.
Aus Leidenschaft und ... aus langjähriger Erfahrung.
Ich war etwa 11, als ich meine ersten publizistischen
Erfahrungen sammelte: Weil ich so gerne Geschichten
schrieb, beschloss ich eine Karriere als Schriftsteller:
Ich kritzelte meine Erzählungen per Hand in in
die üblichen Schulhefte: 1 Geschichte = 1 Heft.
Für diese jeweils 32 Seiten literarischer Hochgenusses
im Stil eines Karl May oder Jerry Cotton
verlangte ich anschließend 80 Pfennige (Marktorientierung:
Jerry Cotton und ähnliche Mitbewerber
kosteten 90 Pfennige!). |
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Ich musste schnell feststellen, dass der Markt für meine
Art von Literatur eher begrenzt war - außer einigen
wohlmeinenden Lehrern und Verwandten wollte sich kein echtes
Kundenpotenzial auftun. Und auch die folgende wirtschaftliche
Kalkulation erbrachte eher Ernüchterndes: Mein Nettogewinn
pro verkaufter Publikation lag bei etwa 50 Pfennigen (vor
Steuern), mein Stundenlohn (die außergewöhnlich
kreative Leistung, Marketing und Vertrieb nicht eingerechnet)
bei 5 Pfennigen.
Angesichts des offenbar fehlenden funktionierenden Geschäftsmodells
beschloss ich schweren Herzens das vorläufige Ende dieser
so attraktiven Lebensperspektive - zunächst!
Meine Zeit kam später: als Journalist in Print, TV und
dann endlich: Online!
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| Das aufregendste Medium meiner
Zeit |
Internet kann nicht alles. Aus dramaturgischer Sicht ist TV
sicher emotional dichter und manchmal auch aktueller (Ich
war selbst 10 Jahre lang als Wirtschaftsredakteur für
das Bayerische Fernsehen tätig). Und anders als eine
Zeitung kann man sein Web noch immer nicht mit in die Badewanne
nehmen.
Doch dem Netz gehört die Zukunft - es ist DAS Multimedium
schlechthin:
Das Internet
ist umfassender als jedes andere Medium
Es wird
laufend aktualisiert und ist zugleich universelles Nachschlagewerk
Es ist
international - Inhalte aus der ganzen Welt für jeden
Punkt der Welt
Es ist
nicht nur Informations-, sondern auch Kommunikationsmedium
Es ist
das Überall-Medium: auf dem PC, dem Handy, dem TV-Gerät
Es ist
der bequemste Weg für Einkäufe und Bankgeschäfte
Es ist
die Integrationsplattform für Hunderte von Anwendungen
Es ist
das ideale Arbeitswerkzeug
und und
und
(Diese Aufzählung stammt von 2001 - es gibt nur wenig
hinzuzufügen ... ;-)
Die aufregendste Frage für mich ist derzeit, wie sich klassische Medien und hochwertiger Journalismus in dieser veränderten Medienwelt positionieren können. |
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| Lust auf Lernen |
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Für jemanden, der sein Medium und seine Aufgabe gefunden hat und
sich nur wohlfühlt, wenn er ständig Neues
lernt, ist es wohl fast zwangsläufig, dass er sein
Wissen weitergeben will. Aus dem Redakteur und Projektleiter
wird der Trainer, Berater und Coach.
Seit 1996 unterstütze ich Journalisten und Redaktionen
im sinnvollen Umgang mit dem Netz. Meine Partner sind
ARD-Anstalten, ZDF,
ORF,
Verlage und andere journalistische Unternehmen (vgl.
Referenzen
und Partner). |
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Grundlegende Fähigkeiten eines Trainers bringt die jahrelange
Erfahrung als Redakteur fast automatisch mit sich: die Fähigkeit,
komplexe Sachverhalte zielgruppengerecht zu präsentieren,
Abläufe zu konzipieren und zu organisieren. Letztlich
geht es darum, Kommunikation bewusst zu gestalten: den Kunden
dort abzuholen wo er steht, einen dramaturgischen Ablauf in
den Lernprozess zu integrieren.
Zusätzliches Wissen eignete ich mir durch verschiedene
Aus- und Fortbildungen an: Business-Coaching, Team- und
Konfliktcoaching (Metaforum
Abano Terme, Italien, 2006), Systemisches Coaching
(Metaforum
Budapest, 2004), NLP-Practitioner (NLP
University, St.Cruz, USA 2002), Train-the-Coach (Boudewijn
Vermeulen 2007/2008) sowie weitere Fortbildungen
zu TZI, zu Kreativitätstechniken, sowie zu Elementen
der Gestalttherapie (Esalen
Institute, USA 2002). So entstand auch mein zweites
Aktionsfeld: Coaching.
Meine beste Fortbildung aber waren und sind meine Kunden,
die Teilnehmer meiner Workshops und Seminare, meine Coaching-Kunden.
Mehrere 1000 Kolleginnen und Kollegen haben mich immer wieder
gefordert, überfordert, neugierig gemacht, motiviert.
Ihnen gilt mein besonderer Dank für einen der interessantesten
Job, die ich kenne. |
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| Ausblick |
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| Und so sitze ich auf meiner Terrasse, blicke
aufs Tal und bereite neue Projekte vor, aktualisiere meine
Webseiten, studiere Lerntechniken.
Vielleicht gehe ich später an den Strand - um Beachvolleyball
zu spielen oder den Sonnenuntergang
zu bestaunen.
Und vielleicht steht morgen wieder eine kleine Wanderung
an... |
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| Fotos zu meiner Trauminsel finden
Sie unter www.mygomera.de |
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