Crossmedial
konzipieren und produzieren
"Na, da stellen wir halt ein paar Texte ins Netz!"
- Tatsächlich gibt es noch immer Redaktionen, denen die Bedeutung
des Internet als Medium nicht bewusst ist.
Doch:
„Das Internet hat bei Onlinenutzern als generelle Informationsquelle
… inzwischen absolute Priorität“.
Diese Erkenntnis stammt nicht von Internet-Freaks, sondern von
den Medienforschern von ARD und ZDF: Jugendliche verbringen durchschnittlich
120 Minuten täglich im Netz - deutlich mehr als mit Fernsehen
(100 Minuten) oder Radiohören (97 Minuten). Für viele
Online-Nutzer in Deutschland ist das Internet zum wichtigsten Informationsmedium
geworden – weit vor TV und Tageszeitung.
Der Siegeszug des Internet
Information ist nicht alles: Wir erleben gerade den Siegeszug von
mp3-Musik und Videos im Netz: die aufregendsten Formate versenden
sich nicht, sondern schaffen beste Unterhaltung, wann immer der
Kunde es will. Die langfristigen Folgen dieser Entwicklung sind
abzusehen: Die Medien wachsen zusammen, die entstehende Plattform
wird zum integrierenden Multimedium, zum zentralen Leitmedium.
Diese Entwicklung ist dramatisch: bedeutet sie doch, dass Print-,
Hörfunk- oder TV-Redakteure nicht mehr am Internet vorbeiproduzieren
dürfen, wenn sie langfristig überhaupt noch wahrgenommen
werden wollen.
Das heißt nicht nur, dass jedes Produkt einen begleitenden
Online-Auftritt braucht, sondern auch, dass dieser Auftritt mediengerecht
gestaltet sein muss, damit er erfolgreich wird.
Was macht ein Crossmedia-Produkt erfolgreich?
Internet-Kunden sind inzwischen erfahren und verwöhnt. Sie
wissen, dass ein vielleicht besseres Konkurrenzangebot nur einen
Mausklick entfernt ist. Deshalb genügt es eben nicht, nur einige
lieblose Texte und schlechte Fotos ins Netz zu stellen.
Print, TV, Hörfunk, Internet und mobile Anwendungen sind Medien
mit komplementären Stärken. Das gilt es zu nutzen. Das
Fernsehen entfaltet seine Kraft aus der Emotionalität seiner
Bilder, Hörfunk lebt durch seine Community-Funktion, Printprodukte
sind nicht-linear rezipierbar. Internet ist - komplementär
dazu - vor allem interaktiv, individualisierbar, nicht-linear und
zeitunabhängig nutzbar. Es ist dauerhaft, umfassend und potenziell
höchst kommunikativ.
Erfolgreiche crossmediale Angebote erhöhen den Nutzwert für
den Kunden. Sie betonen die Stärken des Internets und bietet
dem Besucher genau das, was er braucht, was er sich wünscht.
Und zugleich binden sie diesen Kunden auch stärker an das ursprüngliche
Produkt.
Jede Print-, Hörfunk- und TV-Redaktion braucht demnach ein
Konzept, wie sie die Potenziale der beiden Medien optimal nutzt:
im Sinne einer bestmöglichen Dienstleistung für den dann
zufriedenen Kunden, im Sinne einer langfristigen Sicherung des eigenen
Bestehens - quer über alle Medien.
| |
| Seminarinhalte |
| |
| Ziel des Workshops ist es, den Teilnehmern
Mittel für eine erfolgreiche Programmbegleitung an die
Hand zu geben.
Dazu werden in einem ersten Schritt aktuelle Ergebnisse der
Medienforschung ausgewertet und gewichtet. Wer sind meine
Internet-Kunden? Was erwarten sie?
In einem zweiten Schritt werden Print, Hörfunk, Fernsehen
und Internet in einem Stärken-Schwächen-Profil gegenüber
gestellt und Forschungen zur Medienrezeption in einen Praxiskontext
gestellt. So werden sinnvolle Elemente einer crossmedialen
Konzeption identifiziert und gewichtet: Was macht Produkte
erfolgreich?
Auf der Basis dieser Vorarbeiten analysiert die Gruppe bestehende
(z.T. eigene) Angebote und identifiziert deren ungenutzten
Potenziale.
In einem zentralen Werkstattteil konzipieren die Teilnehmer
zu einem realen Format (z.B. Tageszeitungs-ressort, Magazinsendung)
ein optimales crossmediales Angebot.
Als Ergebnis sind die Teilnehmer am Ende des Workshops in
der Lage, im Redaktionsalltag effektiv und kreativ neue Produkte
zu gestalten. |
| |
| Zielgruppe |
| |
| Print-Redakteure, TV-Redakteure, HF-Redakteure, Online-Redakteure |
| |
| Seminardauer |
| |
| Workshop: 2 - 3 Tage |
| |
| Referent |
| |
| Johannes Friedrich Reichert war 10 Jahre lang als TV-Redakteur
für den Bayerischen Rundfunk (Magazine, Dokumentationen)
tätig und war beteiligt am Aufbau öffentlich-rechtlicher
Online-Angebote. Seit 10 Jahren trainiert und berät er
Redaktionen. [ mehr ] |
| |
| Veranstalter |
| |
| ARD.ZDF
medienakademie (ehem. ZFP) |
| |
| Referenzen / Partner |
| |
| ARD.ZDF
medienakademie (ehem. ZFP)
BR
- Bayerischer Rundfunk
Deutsche
Welle
ORF
- Österreichischer Rundfunk
RBB
- Rundfunk Berlin-Brandenburg
ZDF
- Zweites Deutsches Fernsehen
|
| |
| inhouse-Seminar |
| |
Möchten Sie ein Seminar für Ihre Mitarbeiter durchführen?
Nehmen Sie Kontakt
mit mir auf ! |
|
| |
| |
|
 |