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Lake Mono / California
 

Crossmedial
denken, planen und produzieren

 
Wie kann sich ein traditionelles Medienunternehmen erfolgreich in der digitalen Welt positionieren?

Eine mögliche Antwort lautet: mit viel viel Geld - indem man einfach eine weitere Organisationseinheit aufbaut. Doch die Ressourcen sind knapp.

Also geht es nun darum, die bestehenden Potenziale und Ressourcen des Unternehmens neu zu organisieren.

  • Wie kann ich die hohe journalistische Kompetenz meiner Print-, TV- und Radio-Mitarbeiter auch in digitale Produkte einfließen lassen?
     
  • Wie motiviere ich meine Mitarbeiter für die notwendigen Veränderungen, so dass sie den Prozess nicht blockieren, sondern unterstützen?
     
  • Wie gestalte ich Prozesse neu, so dass nicht nur neue Vertriebswege für bisherige Print-, TV- und Radio-Produkte, sondern auch neue medienadäquate Online-Produkte entstehen?
     
  • Wie verknüpfe ich die Medien so, dass eine möglichst große journalistische Schlagkraft ensteht?
     
  • Welche Organisationsstruktur ist der neuen Aufgabe angemessen? Wie muss ich meine bisherige Struktur verändern?
     
  • Auf welche meiner Programmangebote verzichte ich künftig?
     
  • Wie erhöhe ich die Effizienz und vermeide Mehrfacharbeiten im Produktionsprozess?

Letztlich geht es darum:

“Integrating media is a tool to produce better journalism.
It is a way of thinking much more than it is technology or organization. It is an attempt to change an old fashioned mentality aimed at specific media platforms.
The news story is what matters.”


Ulrik Haagerup, Director of News, DR   

”In the face of future funding restrictions
we need to become more efficient and eliminate duplication,
make better use of reporting talent on more platforms
and develop staff to focus more on creative output.”


Steve Taschini, Director BBC Oxford

Eine komplexe Aufgabe, die alle Ebenen unternehmerischen Handels in einem Medienbetrieb einschließt: Technik, Organisation, Prozesssteuerung, Zuständigkeiten, Personalentwicklung, Motivation.

 
Neue Wege entstehen erst beim Gehen

Jedes Medienhaus steht heute vor dieser Herausforderung - und ist dennoch höchst unterschiedlich in seinen Voraussetzungen: Spezifische Rahmenbedingungen wie Selbstverständnis, Tradition, Kultur, Dynamik, Ziele aber auch Marktsituation entscheiden über den einzuschlagenden Kurs:
Wie viel muss top down vorgegeben weren? Wie stark vertraue ich auf bottom up-Prozesse? Wie viel Veränderungsdynamik kann ich oder muss ich meinen Mitarbeitern zumuten? Wo sind meine strategischen Hebel?

Zudem gibt es wenige Erfahrungen oder 'Leuchttürme', an denen man sich in diesem Prozess orientieren kann. Die vielzitierte BBC steht nicht als Blaupause für die einzig richtiges Modell des Transformationsprozesses oder der Organisationsstruktur, sondern als eine mögliche Form, fokussierend auf einen zentralen Aspekt. Ähnliches gilt für das ZDF, Radio Bremen, den Saarländischen Rundfunk, den Standard, den Dänischen Rundfunk, Nordjyske Medier, den Schweizer Rundfunk usw. Sie sind wichtige Impulsgeber für zentrale Fragestellungen, viel mehr aber auch nicht.

Jedes Unternehmen sucht derzeit seinen eigenen passenden Weg.

 
Was tun?

Ein zentrales Motiv des Veränderungsprozesses ist die Fähigkeit und Bereitschaft der Mitarbeiter, über die eigenen Mediengrenzen (Print, Radio, TV) hinweg zu denken, zu planen, zu arbeiten.

Dazu gehören natürlich handwerkliche Basis-Fähigkeiten wie Texten, Fotografieren oder Umgang mit dem CMS. Noch wichtiger aber ist

  • im Haus eine breite Akzeptanz für anstehende Veränderungen zu schaffen und Widerstände gegenüber Veränderungen zu reduzieren,

  • die Bereitschaft aller Hierarchie-Ebenen, sich auf neue Arbeitsfelder und Aufgaben einzulassen, sie als Notwendigkeit und zugleich als Chance zu verstehen
     
  • ein Verständnis zu Stärken und Schwächen der einzelnen Medien,
     
  • die Fähigkeit, integriert für mehrere Medien zu konzipieren,
     
  • die Bereitschaft, über Mediengrenzen hinweg auf Augenhöhe zu kommunizieren,

  • ein Satz praktischer Werkzeuge für den Prozess der medienübergreifenden Konzeption, Planung und Produktion,
     
  • die Lust auf diese neue Medienwelt.

 
Seit mehreren Jahren begleite ich Medienunternehmen in ihren Veränderungsprozessen und den entsprechenden Personalentwicklungs-Programmen (ZDF, SWR, NDR, ARTE, Deutsche Welle, ARD.ZDF medienakademie, ...).

Das passende Angebot für Ihre Bedürfnisse

Mein Angebot - jeweils mit den geeigneten, erfahrenen Partnern - richtet sich nach der Fragestellung und Zielsetzung des Auftraggebers.
Als erfolgreiche Formen haben sich dabei herausgestellt:

  • Einzelcoachings für Führungskräfte und Entscheider (1 Tag bzw. Serie)
     
  • Workshops für Redaktionen oder gemischte Teams (2 - 3 Tage)
     
  • Planspiele und Werkstätten für Redaktions- oder Projektteams (3 - 5 Tage)

  • Prozessbegleitung bei der Restrukturierung

 
 
Mögliche Inhalte
 
  • Medienlandschaft heute -
    Warum wir uns ändern müssen, wenn wir überleben wollen
     
  • Medienforschung -
    Veränderungen der Mediennutzung und die Folgen
     
  • Best Practise -
    Aus den Erfahrungen Anderer lernen
     
  • Medienübergreifende Konzeption und Planung -
    Vom Thema zum trimedialen Produktpaket - Checklisten und Formulare

  • Workflows -
    Neuausrichtung bestehender Strukturen und Prozesse
     
  • Planspiel und Werkstatt -
    exemplarische (Neu-) Konzeption anstehender Produkte und Themen
 
Referent
 
Johannes Friedrich Reichert war 10 Jahre lang als TV-Redakteur für den Bayerischen Rundfunk (Magazine, Dokumentationen) tätig und dabei beteiligt am Aufbau öffentlich-rechtlicher Online-Angebote. Seit 10 Jahren trainiert und berät er TV- und Radio-Sender und -Redaktionen, seit mehreren Jahren fokussiert auf Veränderungsprozesse im Kontext mehrmedialer Zusammenarbeit / Konvergenz. Neben seiner Erfahrung als Journalist, Trainer und Berater hat er mehrere Coaching-Ausbildungen (Systemtherapie, NLP, ...) absolviert.
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Referenzen / Partner
 

  ARD.ZDF medienakademie
  ARTE
  Deutsche Welle
  NDR - Norddeutscher Rundfunk
  MDR - Mitteldeutscher Rundfunk
  ORF - Österreichischer Rundfunk
  RBB - Rundfunk Berlin-Brandenburg 
  SWR - Südwestrundfunk 
  ZDF - Zweites Deutsches Fernsehen


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